Das ehemalige Familienhaus

AUGUST, MAX UND GUNDELINDE ...

Seit Generationen pflegen wir in Aying eine persönliche, herzliche Gastfreundschaft. Im denkmalgeschützten Herrenhaus lebt diese Tradition in besonderer Weise fort: Bis 2005 unser Familienhaus, wurde es behutsam umgebaut, sorgfältig restauriert und 2009 eröffnet. Was zuvor der Mittelpunkt des Familienlebens war, ist seither ein Ort der Begegnung an dem man sich freundschaftlich verbunden und geborgen fühlt

Jedes der 14 Zimmer ist nach einem unserer Familienmitglieder aus sieben Generationen benannt. So individuell wie jeder einzelne Charakter der Hausbewohner war, so individuell ist auch jedes einzelne Zimmer gestaltet. Und jedes davon ist ein Schmuckstück, das seinen Gast den Hauch von Geschichte noch spüren lässt. Aber mehr noch. Eine Bibliothek mit altem Bücherbestand und offenem Kamin machen das Herrenhaus zu einem besonders reizvollen Ort für Ihren Aufenthalt – sei es privat oder geschäftlich.

Genießen Sie eine einzigartige Atmosphäre und lassen Sie sich entführen in historisches Ambiente.


DELUXE ZIMMER

Zwei sehr geräumige Doppelzimmer zwischen 40-43 m² im elegant-bayerischen Stil. Naturstein-Bad mit Dusche oder Badewanne, Fön, Safe, Minibar, Telefon. Beide Zimmer sind mit einem original Fichtenholzboden ausgestattet und verfügen über eine Sitzecke.

PREMIUM ZIMMER

Acht luxuriöse Doppelzimmer im elegant-bayerischen Stil zwischen 40-49 m². Ausgestattet mit Kamin oder Kachelofen und teilweise Balkon. Naturstein-Bad mit Dusche oder Badewanne, Fön, Safe, Minibar. Die Zimmer sind mit einem original Fichtenholzboden oder Teppichboden ausgestattet und verfügen über eine Sitzecke.

JUNIOR SUITE

Luxuriöse Junior Suite im elegant-bayerischen Stil. Mit einer Größe zwischen 45-65 m² sind unsere Junior Suiten auch als Familienzimmer geeignet. Ausgestattet mit Kamin oder Kachelofen. Natursteinbad mit Dusche oder Badewanne, Fön, Safe, Minibar. Unsere Junior Suiten verfügen über einen schönen, großen Wohnbereich mit original Fichtenholzboden oder Teppichboden.


AUSSTATTUNG

Alle Zimmer sind mit Minibar, Telefon, Radio, Flachbild-TV und WLAN ausgestattet. Was Sie außerdem ohne Aufpreis erwarten dürfen: Aktuelle Tageszeitungen, SKY Sports, Pflegeprodukte im Bad, Hausschuhe, Parkplätze und ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit frischen Köstlichkeiten aus der Region.

Unser denkmalgeschütztes Herrenhaus können Sie auch ganz exklusiv mieten. Gerne unterbreiten wir Ihnen hierfür ein individuelles Angebot. Was Sie noch wissen sollten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

GUT ZU WISSEN


DIE NAMENSGEBER DER ZIMMER IM HERRENHAUS

Anna

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Anna Zehentmair wurde 1914 als siebtes Kind von Maria und August Zehentmair in Aying geboren. Die unverheiratete Anna arbeitete als persönliche Sekretärin ihres Schwagers Franz Inselkammer, der gemeinsam mit ihrer Schwester Kreszenz das Ayinger Anwesen leitete. In dieser Funktion arbeitete sie mit großem Engagement am Erfolg des Unternehmens mit. Anna war der „gute Geist“ des Herrenhauses, in dem sie bis zu ihrem Tod im Juli 2003 lebte.

August

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August Zehentmair wurde 1880 als ältester Sohn eines großen landwirtschaftlichen Gehöfts in Perlach geboren. 1904 heiratete er Maria Liebhard, die Erbin des Anwesens in Aying. Nach der Heirat übersiedelte er nach Aying, um mit seiner Frau als Bräu, Wirt und Landwirt die Besitzung zu bewirtschaften. Er war ein begeisterter und gebildeter Bauer, dem wir u.a. die umfangreiche Bibliothek im Herrenhaus verdanken. Er legte damals schon Hecken und Gehölze zum Vogelschutz an und war Modernisierungen in der Landwirtschaft gegenüber sehr aufgeschlossen.

Barbara

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Barbara Steyrer geb. Liebhard wurde 1847 als drittes Kind von Peter und Ursula Liebhard in Aying geboren. Sie war die Schwester des Hoferben und Brauereigründers Johann Liebhard. Durch die Heirat mit Josef Steyrer aus Keferloh 1872 wurde sie Wirtin eines bekannten Gasthauses in Keferloh, zu dem auch ein bekannter Markt gehörte, der traditionell bis heute im September stattfindet. An Markttagen herrschte reger Verkehr zwischen Aying und Keferloh, denn Johann Liebhard lieferte Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Schlachterei und Bier aus der Hausbrauerei, um seiner Schwester bei der Verköstigung der Besucher des großen Marktes zu helfen.

Franz

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Franz Inselkammer wurde 1902 in Siegertsbrunn geboren. Seine Eltern hatten ein großes landwirtschaftliches Anwesen, zu dem auch eine Gaststätte und ein Sägewek gehörten. 1932 heiratete er Kreszenz Zehentmair, die Hoferbin aus Aying mit der er 1936 die Leitung von Landwirtschaft, Brauerei und Gaststätte übernahm. Franz war ein angesehener Unternehmer, der den Ayinger Betrieb kraftvoll und weitsichtig entwickelt hat. Für seine Verdienste wurde er mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. Zugleich war er begeisterter Landwirt, Bräu und leidenschaftlicher Jäger. Franz starb 1986 im Alter von 84 Jahren in Aying.

Gundelinde

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Gundelinde Bacherl, geb. Zehentmair wurde als jüngstes Kind von Maria und August Zehentmair 1920 im Herrenhaus geboren. 1944 heiratete sie Johann Bacherl, dessen Eltern Wirte des Münchner Hofbräuhauses waren. Gundelinde war eine sehr tüchtige Wirtin, die gemeinsam mit ihrem Mann über viele Jahre das Bürgerbräu in der Kaufingerstraße in München führte. Johann und Gundelinde hatten eine Tochter, die ebenfalls Gundelinde hieß, aber von allen „Stupsi“ genannt wurde. Sie verbrachte ihre Schulferien jedes Jahr in Aying.

Gusti

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Gusti Zehentmair wurde 1919 in Aying geboren. Sie war das zehnte Kind von Maria und August Zehentmair und die Zwillingsschwester von Hermenegild. Die unverheiratete Gusti war sehr gebildet und bereiste mit ihren Schwestern Hermenegild und Anna ganz Europa. Mit großer Leidenschaft pflegte sie den großen Familiengarten. Und da sie auch Autofahren konnte, wurde sie von den Söhnen ihrer Schwester Kreszenz gerne als Fahrerin in Anspruch genommen. Sie war das letzte Familienmitglied, das noch bis 2005 das Herrenhaus bewohnte.

Hermene

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Hermenegild Zehentmair wurde 1919 in Aying geboren. Sie war das neunte Kind von Maria und August Zehentmair und die Zwillingsschwester von Gusti. Hermenegild war unverheiratet und wohnte Zeit ihres Lebens im Herrenhaus. Ihre großen Leidenschaften waren Lesen und Reisen. Mit ihren Schwestern Gusti und Anna reiste sie durch Europa. Sie starb 1981 im Alter von 62 Jahren.

Johann

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Johann Liebhard wurde als ältester Sohn von Ursula und Peter Liebhard 1845 in Aying geboren. 1878 gründete er die Brauerei Aying und legte damit den Grundstein für die familiengeführte Spezialitäten-Brauerei. 1878 heiratete er Maria Kressierer aus Markt Schwaben, mit der er sechs Kinder hatte. Johann war ein leidenschaftlicher Bräu, Land- und Gastwirt, der auch eine eigene Metzgerei betrieb. Für Aying und das Ayinger Anwesen wurde er zu einer der prägenden Persönlichkeiten. 1910 starb Johann im Alter von 65 Jahren.

Kreszenz

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Kreszenz Maria Inselkammer geb. Zehentmair wurde 1911 als fünftes Kind von August und Maria Zehentmair geboren. Da die Familie ohne männlichen Erben blieb, war sie Hoferbin. 1932 heiratete Kreszenz Franz Inselkammer aus Siegertsbrunn, mit dem sie 1936, nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters, das elterliche Anwesen mit Landwirtschaft, Brauerei und  Brauereigasthof in Aying übernahm. Nach dem Umbau des Brauereigasthofs 1963 leitete Kreszenz Gasthof und Hotel. Unter ihrer Führung wurde der Gasthof mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Kreszenz war eine „bayerische Lady“, die bei ihren Gästen hohes Ansehen genoss. Bis zu ihrem Tod, kurz nach ihrem 90. Geburtstag ließ sie es sich nicht nehmen ihre Stammgäste täglich persönlich zu begrüßen.

Maria

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Maria Zehentmair, geb. Liebhard wurde 1879 im heutigen Herrenhaus als älteste Tochter von Johann und Maria Liebhard geboren. Da die Familie ohne männlichen Erben blieb, wurde sie bereits mit 15 Jahren zur Hoferbin erzogen. Nach ihrer Heirat mit August Zehentmair bewirtschafteten beide gemeinsam das Ayinger Anwesen. 1904 wurde Aying an das Eisenbahnnetz angeschlossen und Maria übernahm die Poststelle und das erste Telefon in Aying. Das Herrenhaus war zu diesem Zeitpunkt noch eine Wirtschaft mit Gaststube, Nebenzimmer und einem Saal im ersten Stock. 1921 entschieden Maria und ihr Mann, sich den Brauereigasthof auf der gegenüberliegenden Straßenseite neu zu bauen und legten damit den Grundstein für den Brauereigasthof Hotel Aying in seiner jetzigen Größe.

Max

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Max Liebhard wurde 1862 als jüngster von elf Kindern von Peter und Ursula geboren. 1891 heiratete er Therese Hauser aus Kirchstockach. Sie lebten zunächst auf dem Anwesen „Englwarting“. Später zog es sie wieder nach Aying. Dort bauten sie für sich und ihre vier Kinder die „Liebhardsvilla“. Max war Privatier und liebte die Jagd. Er starb 1934 im Alter von 72 Jahren. Seine unverheirateten Töchter vermachten den Familienbesitz der Kirche, die bis heute in der ehemaligen Liebhardsvilla ein Kinderheim der katholischen Jugendführsorge führt.

Peter

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Peter Liebhard wurde 1816 als drittes Kind von Franz und Katharina Liebhard geboren. Die Familie Liebhard lebte ursprünglich beim „Garner“ in Arget bei Sauerlach. Aus der Familienchronik lässt sich entnehmen, dass Peters Vater das Anwesen in Aying erwarb, weil der älteste Sohn Franz mit fünf Jahren „in der Odelgrube getrunken ist“. 1844 heiratete Peter Ursula Hörndl vom „Pullinger“ in Auhofen. Sie hatten elf Kinder. Peter baute das Gehöft in Aying durch kluge und besonnene Bewirtschaftung weiter aus. Als er im Alter von 84 Jahren starb, hinterließ er das Anwesen „Zum Pfleger“ auf sehr gesunden Füßen.

Theresia

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Theresia Inselkammer geb. Mair wurde 1876 in Siegertsbrunn geboren. 1900 heiratete sie Franz Inselkammer und wurde Bäuerin und Wirtin des Inselkammerhofs in Siegertsbrunn. Aus dieser Ehe stammen drei Söhne. Nach dem frühen Tod ihres Mannes heiratete sie dessen Bruder Valentin Inselkammer. Ihr ältester Sohn Franz übernahm nach der Heirat mit Kreszenz Zehentmair gemeinsam mit seiner Frau die Leitung des Ayinger Anwesens mit Brauerei und Gaststätte. Theresia war die Oma der drei Buben von Kreszenz und Franz und oft Gast im Herrenhaus.

Ursula

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Ursula Liebhard geb. Hörndl wurde 1821 beim „Pullinger“ in Auhofen geboren. 1844 heiratete sie im Alter von 23 Jahren Peter Liebhard, den Hoferben vom „Pfleger“ in Aying. Neben der Führung des Haushalts und der Erziehung der elf Kinder stand Ursula ihrem Mann als Gastronomin und Bäuerin zuverlässig zur Seite. Besonders stolz war sie darüber, dass die meisten ihrer Kinder in große Anwesen aus der Umgebung einheirateten. Ursula lebte bis zu ihrem Tod im Alter von 82 Jahren im Herrenhaus.


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