Unsere Platzerl als Fernseh-Stars

Seit Jahrzehnten bäckt Christine Bieringer für den Brauereigasthof Hotel Aying ihre Platzerl und hat ihr Wissen rund um Kartoffellebkuchen, Vanille-Kipferl und Kokosbusserl in unzähligen Backkursen weitergegeben. Sobald der Teig ab Ende November ausgerollt und in unzähligen Formen im Ofen verschwindet, muss der ein oder andere Kollege gaaanz dringend etwas in der Wirtsküche erledigen und zufällig, ganz zufällig – und nur aus Gründen der Qualitätssicherung – das Ergebnis probieren. Denn die Liebe und Erfahrung, die Frau Bieringer in ihre Platzerl steckt, schmeckt man einfach.

In diesem Jahr standen die Backkünste von Christine Bieringer und Sandra Weber, ihrer helfenden Hand, in einem ganz besonderen Fokus: Sandra Schlittenhardt, Redakteurin des Bayerischen Rundfunks, begleitete mit ihrem Filmteam die Platzerl-Arbeiten. Im Rahmen der Dokumentarreihe »Unter unserem Himmel« porträtiert die Sendung Platzerl-Bäckerinnen, die sich der Herstellung von traditionellen, teils vergessenen Sorten widmen.

Und so gingen Sandra Weber und Christine Bieringer routiniert ihrer Arbeit nach, während sich das 4-köpfige-BR-Team behutsam im Hintergrund hielt. Neben der Platzerl-Herstellung wurden weitere Momente der Weihnachtsvorbereitungen im Brauereigasthof Hotel Aying filmisch eingefangen: Das Aufstellen der Christbäume, die Dekoration der Räume.

Links: Unter Kamerabeobachtung wird der Christbaum vor dem Herrenhaus aufgestellt // Rechts: Christine Bieringer, Ayinger Original und Platzerlbäckerin mit Leib und Seele

Abgeschlossen wurden die Dreharbeiten mit einem gemeinsamen Essen im Ayinger Bräustüberl. Und Frau Bieringer, die mit ihren über 80 Jahren „dem neumodischen Zeug“ nicht ganz unkritisch gegenüber steht, resümierte: „Am Anfang war’s ein bisserl komisch, aber dann hat‘s mir Spaß gemacht.“

Das Ergebnis wird es nächstes Jahr in der Vorweihnachtszeit im BR zu sehen geben.

Gruppenfoto oben: Christine Bieringer (rechts) und Sandra Weber (2. v. li.) mit dem BR-Team um Autorin Sandra Schlittenhardt (2. v. re.)